Ein Abend, keine Einnahmequelle
Ein Automat ist eine Ausgabe, kein Einkommen. Solange das so bleibt, ist alles in Ordnung. Kippt das Verhältnis, greifen die Werkzeuge, die dieses Kapitel beschreibt — alle kostenlos, alle direkt im Konto erreichbar.
Wir schreiben das nicht aus Pflichtgefühl. Ein Haus, dessen Gäste sich übernehmen, verliert sie innerhalb weniger Monate, und niemand hat davon etwas.
Grenzen, die du selbst setzt
- ein Einzahlungslimit je Tag, Woche oder Monat;
- ein Verlustlimit, das unabhängig von der Einzahlung greift;
- ein Zeitlimit, nach dem die Sitzung endet;
- eine Pause von 24 Stunden bis zu mehreren Monaten;
- eine dauerhafte Sperre über das zentrale Register.
Eine Verschärfung wirkt sofort. Eine Lockerung braucht sieben Tage Vorlauf — bewusst so gebaut, damit eine Entscheidung im Ärger nicht innerhalb von Sekunden umsetzbar ist.
Die gesetzliche Obergrenze in Deutschland
Über alle lizenzierten Anbieter hinweg dürfen monatlich €1.000 eingezahlt werden. Diese Summe wird zentral geführt, nicht bei uns — wer bei drei Häusern spielt, teilt sich denselben Betrag. Eine Anhebung auf bis zu €10.000 ist nur nach geprüftem Einkommensnachweis möglich.
Dazu kommt die Aktivitätsdatei, die parallele Sitzungen bei mehreren Anbietern verhindert, und die Pause von fünf Sekunden zwischen zwei Runden am Automaten.
Woran du eine Verschiebung merkst
Selten ist es ein einzelnes Ereignis. Häufiger sind es Kleinigkeiten: Einsätze werden erhöht, um einen Verlust einzuholen. Der Umfang wird gegenüber der Familie kleiner geredet. Gedanken ans Spiel drängen sich in Arbeit oder Schlaf.
Wenn zwei dieser Punkte zutreffen, ist ein Gespräch sinnvoll. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung berät anonym und kostenfrei unter 0800 1 37 27 00, ergänzend gibt es check-dein-spiel.de. Zugang unter 18 Jahren ist ausgeschlossen.
Die Regeln stehen in den AGB, den Umgang mit Daten erklärt der Datenschutz, persönlich erreichst du uns über Kontakt, und die Startseite führt zurück.